Kanalsanierung

Für die Reparatur beschädigter Kanäle bieten wir mehrere Sanierungsmöglichkeiten an:

 

Die offene Bauweise – Reparatur oder Erneuerung:

Der beschädigte Leitungsabschnitt wird freigelegt und entweder repariert oder komplett ausgetauscht.

Die Erneuerung in offener Bauweise entspricht weitestgehend den Arbeitsabläufen der Neuherstellung von Abwasserkanälen und -leitungen gemäß [DIN EN 1610] bzw. [DWA-A 139]. Alle vorhandenen Zuläufe sind wieder anzubinden. Ggf. kann die Anzahl von Zulaufanbindungen reduziert werden, indem mehrere Zulaufleitungen zusammengefasst werden.

 Anwendungsbereiche:

•  Bei hydraulisch überlasteten Kanälen – Austausch in neue größer dimensionierte;
•  Bei erforderlichen Änderungen im Verlauf;
•  Zur Beseitigung unzureichender Gefälleverhältnisse;
•  Alle Rohrwerkstoffe, Nennweiten und Profilarten;
•  In geringer Einbautiefe – evtl. kostengünstiger als geschlossene Verfahren;
•  Reduzierung der Anzahl an Zulaufanbindungen durch Zusammenfassen mehrerer Anschlussleitungen.
•  Bei Einsturz;

Container mit Minibaggerlieferung

Minibagger inkl. Container für Aushub

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Öffnen der Baugrube mittels Minibagger

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Freigelegte defekte Abwasserleitungen

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Erneuerte Abwasserleitungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzliner-Reparaturverfahren:

Mit Hilfe von vor Ort härtenden Kurzlinern werden Leitungen im Bereich von Rohrverbindungen, Rissen und fehlenden Wandungsteilen durch Überkleben der Schadstellen punktuell saniert.
Kurzliner bestehen aus einem Trägermaterial (Synthesefaserfilz oder Glasfasergewebe), das vor Ort mit einem Mehrkomponenten-Harzsystem getränkt wird. Ein Kurzliner wird mittels eines Packers an der Schadensstelle positioniert und durch Expansion des Packers an die Rohrwandung gepresst. Die Reaktion des Harzes findet i. d. R. unter Umgebungstemperaturen statt und verklebt den Kurzliner mit dem Altrohr. Die Einzellänge der Kurzliner ist systemabhängig und beträgt i. d. R. etwa 50 cm. Eine überlappende Verklebung mehrerer Einzelliner bei längeren Einzelschäden ist grundsätzlich möglich.
Anwendungsbereiche:
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Zur punktuellen Sanierung im Bereich von Rohrverbindungen, Rissen und fehlenden Wandungsteilen;
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Bei starken Lageabweichungen und Versätzen nur bedingt einsetzbar;
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Kreisprofile ab DN 100;
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Für alle gängigen Rohrwerkstoffe (außer Kunststoff: PVC-U, PP, GFK nur bedingt, nicht PE-HD);
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Bedingt einsetzbar auch bei drucklos eindringendem Grundwasser.

Diese Variante ist im Vergleich zur offenen Bauweise kostengünstig, spart Zeit und Aufwand.

Inlinermaterial wird mit Epoxid-Harz getränkt

Inlinermaterial wird mit Epoxid-Harz getränkt

Packer umwickelt mit Inlinermaterial

Packer umwickelt mit Inlinermaterial

Aufgeblasener Packer an der Schadstelle

Aufgeblasener Packer an der Schadstelle

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Kurzliner eingebaut – Schadstelle repariert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spray-Liner®Beschichtungsverfahren:

Auch bei dieser Variante der Kanalsanierung, wird versucht möglichst schnell, sauber und kostengünstig eine erfolgreiche Reparatur durchzuführen. Spray-Liner® ist neu, innovativ und kombiniert spezielle Techniken und Materialien der Rohr- und Leitungssanierung im Haus.

Das zukunftsweisende Spray-Verfahren ermöglicht es abwasserführende Leitungen ab 34 mm Innendurchmesser, horizontal oder vertikal, ohne oder Aufbrucharbeiten sauber, schnell und kostengünstig zu sanieren. Selbst bei Abzweigungen oder wird ein optimales Ergebniss erzielt.

Spray-Liner® benutzt ein speziell entwickeltes, hochwertiges Epoxid-Harzsystem „Evergreen“, das gleichmäßig und nebelfrei mit einem rotierendem Spraykopf von innen auf die Rohrwandung aufgetragen wird. Durch diese homogene Innenbeschichtung wird Wasserdichtheit wieder hergestellt und eine hervorragende Abriebfestigkeit für eine lange Nutzungsdauer gewährleistet.

Auch in bewohnten Räumen ist das styrolfreie Verfahren einsetzbar. Risse oder kleinere Brüche des Rohrs können dadurch ohne Probleme abgedichtet werden.

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Spraykopf in Anschlussleitung

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Spraykopf im Arbeitsvorgang

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Sanierung der Anschlussleitung

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Innenansicht nach Sanierung